Fest zur Ein­wei­hung der Fritz-Salm-Stra­ße

Grafik: Fest-Banner

Das selbst­ver­wal­te­te Jugend­zen­trum (JUZ) in Mann­heim konn­te in den 70er Jah­ren nach zwei­jäh­ri­gem Kampf durch­ge­setzt wer­den. Seit 1975 trägt das JUZ den Namen des jun­gen Wider­stands­kämp­fers Fried­rich Dürr, der 1945 bei einem Auf­stand im KZ Dach­au von den Nazis ermor­det wur­de. Die Idee für die Namens­nen­nung ergab sich nach einem Vor­trag von Fritz Salm, der an die­sen jun­gen kom­mu­nis­ti­schen Anti­fa­schis­ten erin­ner­te.

Fritz Salm, damals Vor­sit­zen­der der Mann­hei­mer Grup­pe der Ver­folg­ten des Nazi­re­gimes (VVN), war selbst im Wider­stand aktiv und ein beein­dru­cken­der Red­ner. Am Sams­tag, dem 22. April, wur­de nun die Ein­wei­hung der Fritz-Salm-Stra­ße unter ande­rem mit Musik von Bernd Köh­ler und dem Chor Gegen­wehr gefei­ert. Im Stadt­rat hat­ten sich die Frak­tio­nen der GRÜNEN und der LINKEN für die Namens­ge­bung ein­ge­setzt.

aus der Rhein-Neckar Bei­la­ge zur Avan­ti Mai 2017
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