1937 – Die Dew­ey Com­mis­si­on

Die Lügen der Mos­kau­er Pro­zes­se wer­den ent­hüllt

 

H. N.

Trotzki bespricht sich mit seinem Anwalt Albert Goldman während der Anhörungen der Dewey-Kommission in Coyoacán, Mexiko. Foto: Privatsammlung.

Trotz­ki bespricht sich mit sei­nem Anwalt Albert Gold­man wäh­rend der Anhö­run­gen der Dew­ey-Kom­mis­si­on in Coyoacán, Mexi­ko. Foto: Pri­vat­samm­lung.

Zwi­schen 1936 und 1938 fan­den in Mos­kau auf Befehl des Dik­ta­tors Sta­lins vier mons­trö­se „Pro­zes­se“ statt. Haupt­an­ge­klag­te waren jedes Mal die rus­si­schen Revo­lu­tio­nä­re Leo Trotz­ki und des­sen Sohn Leo Sedow.
Sta­lin ließ damals fast alle noch leben­den bekann­ten Bol­sche­wi­ki und einen Groß­teil der Füh­rung der Roten Armee unter absur­den Vor­wän­den ver­haf­ten und ermor­den.

In Coyoa­can (Mexi­ko-City) unter­such­te des­halb im April 1937 eine unab­hän­gi­ge Kom­mis­si­on unter Vor­sitz des bekann­ten US-Phi­lo­so­phen John Dew­ey die sta­li­nis­ti­schen Ankla­gen. Im Sep­tem­ber 1937 ver­öf­fent­lich­te sie ihre Unter­su­chungs­er­geb­nis­se unter dem Titel The Case of Leon Trot­s­ky. Das Fazit: Es han­delt sich um Schau­pro­zes­se. Trotz­ki und Sedow sind unschul­dig.

aus der Rhein-Neckar Bei­la­ge zur Avan­ti Juli/August 2017
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