GE-Gelän­de Käfer­tal

Gene­rel­le Eli­mi­nie­rung

H. N.

Der hem­mungs­lo­se Zer­stö­rungs­wahn des herr­schen­den Pro­fit­sys­tems lässt sich sehr gut in Mann­heim-Käfer­tal beob­ach­ten.

Ende 2015 kam unter dubio­sen Umstän­den der Ver­kauf der Power-Spar­te von Als­tom an den US-Kon­kur­ren­ten Gene­ral Electric (GE) zustan­de. Die­ser hat danach mit dem bru­ta­len Platt­ma­chen des Tra­di­ti­ons­werks begon­nen.

Der sozia­len und wirt­schaft­li­chen Kriegs­füh­rung des GE-Manage­ments fiel nicht nur ein­zig­ar­ti­ges Wis­sen in der Ener­gie­tech­nik zum Opfer. Son­dern der Kon­zern ver­nich­te­te bis­her auch rund 1.500 meist hoch­qua­li­fi­zier­te indus­tri­el­le Arbeits- und Aus­bil­dungs­plät­ze.

GE ver­hö­ker­te im letz­ten Jahr das ehe­ma­li­ge BBC-Gelän­de an den „Pro­jekt­ent­wick­ler“ Aure­lis Real Esta­te – mit Bil­li­gung des Gemein­de­rats der Stadt Mann­heim, der auf sein Vor­kaufs­recht ver­zich­te­te.
Die aktu­el­len Fol­gen kapi­ta­lis­ti­scher „Pro­jekt­ent­wick­lung“ zei­gen die hier ver­öf­fent­lich­ten Auf­nah­men vom 10.09.2020. Die „Sozi­al­bin­dung“ des Eigen­tums braucht „Inves­to­ren“ nicht zu stö­ren.

Aus Avan­ti² Rhein-Neckar Okto­ber 2020
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