Sack­fa­bri­ken und Jute­ko­lo­nie - Berich­te vom zähen Roh­stoff Jute

Ver­an­stal­tung von Rhein-Neckar-Indus­trie­kul­tur e. V.

Mann­hei­mer Abend­aka­de­mie, gro­ßer Saal,
U1, 16-19, 68161 Mannheim

Ein­tritt: 8,- Euro


Eine nament­li­che Anmel­dung ist notwendig.
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Anbau und Ern­te von Jute (Bild aus Non­nen­ma­cher: die Jute 1930)

Jute? Ach ja die Säcke für den Grün­schnitt! Und die „Jute­beu­tel“. Kaum jemand weiß, dass der exo­ti­sche Roh­stoff Jute auch heu­te noch men­gen­mä­ßig nach der Baum­wol­le die wich­tigs­te Natur­fa­ser ist, die in der Auto- Bau- und Papier­in­dus­trie ver­wen­det wird.  10 bis 12 Mio. Klein­bau­ern leben welt­weit von ihrer Pro­duk­ti­on und Wei­ter­ver­ar­bei­tung. Aber wie? In Mann­heim sie­deln sich ab 1870 zahl­rei­che Sack­fa­bri­ken an. Um 1900 eta­bliert sich die Akti­en­ge­sell­schaft „Süd­deut­sche Jute­in­dus­trie“ mit über 1000 Beschäf­tig­ten, meist Frau­en und Mäd­chen, die auf engs­tem Raum in einem Wohn­heim bei der schä­bi­gen Werks­ko­lo­nie unter­ge­bracht wer­den. Wir berich­ten über ihre Arbeits­be­din­gun­gen und Streiks. Die Jute­fa­brik und -Kolo­nie ist noch in Tei­len erhalten.

Koope­ra­ti­ons­part­ner: Mann­hei­mer Abend­aka­de­mie und Mann­hei­mer Bünd­nis für gerech­ten Welthandel

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