Arbeits­platz­ver­nich­tung stop­pen!

Pres­se­mit­tei­lung des Über­be­trieb­li­chen
Soli­da­ri­täts­ko­mi­tees Rhein-Neckar

 

Doku­men­ta­ti­on des Über­be­trieb­li­chen Soli­da­ri­täts­ko­mi­tees Rhein-Neckar zur Situa­ti­on in Betrie­ben der Rhein-Neckar-Regi­on – For­de­run­gen an die Poli­tik for­mu­liert

Rund 60 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer waren im Juni 2016 der Ein­la­dung zum Infor­ma­ti­ons­aus­tausch des Über­be­trieb­li­chen Soli­da­ri­täts­ko­mi­tees Rhein- Neckar mit Polit­ke­rIn­nen aus der Regi­on in das Mann­hei­mer Gewerk­schafts­haus gefolgt. Betriebs­rä­te, Ver­trau­ens­leu­te und Gewerk­schafts­ver­tre­ter von IG Metall und ver.di stell­ten nach­drück­lich die dro­hen­de und ansatz­wei­se bereits voll­zo­ge­ne Ver­nich­tung tau­sen­der Arbeits- und Aus­bil­dungs­plät­ze dar.
In der am 28. Juli 2016 erschei­nen­den Doku­men­ta­ti­on wer­den die Stel­lung­nah­men der Inter­es­sen­ver­tre­tun­gen von Bom­bar­dier Trans­por­ta­ti­on GmbH Mann­heim, Gene­ral Electric Power AG Mann­heim, Hal­berg Maschi­nen­bau GmbH (Flow­ser­ve) Lud­wigs­ha­fen, Sie­mens Tur­bo­mach- ine­ry Equip­ment GmbH Fran­ken­thal, Wab­co Rad­brem­sen GmbH Mann­heim und XXXL Mann Mobi­lia Mann­heim ver­öf­fent­licht.


Betriebs­rä­te und Gewerk­schafts­ver­tre­ter üben in ihren Bei­trä­gen mas­si­ve Kri­tik an „unak­zep­ta­blen Unter­neh­mens­ent­schei­dun­gen”. Deut­li­che Kla­gen über Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che gegen betrieb­li­che Inter­es­sen­ver­tre­tun­gen wer­den eben­so laut wie Vor­wür­fe des „offe­nen Geset­zes­bruchs” durch Kon­zern­struk­tu­ren und -vor­ga­ben.
Vor die­sem Hin­ter­grund sind zahl­rei­che For­de­run­gen an die Poli­tik zu ver­ste­hen. Durch ihre Umset­zung ist es mög­lich, Angrif­fe auf beruf­li­che Exis­ten­zen, auf Rech­te von Betriebs­rä­ten und auf die wirt­schaft­li­che Sub­stanz der Rhein-Neckar-Regi­on bes­ser abweh­ren zu kön­nen.
In die­sem Zusam­men­hang wer­den unter ande­rem die Bekämp­fung pre­kä­rer Beschäf­ti­gung, die Ein­hal­tung des Grund­ge­setz-Arti­kels 14 („Eigen­tum ver­pflich­tet”) und ein Ver­bot von Ent­las­sun­gen gefor­dert. Zudem soll­ten nicht wei­ter die Kon­se­quen­zen der oft steu­er­sub­ven­tio­nier­ten Kahl­schlag- und Ver­la­ge­rungs­stra­te­gien von Kon­zer­nen auf Beschäf­tig­te, deren Fami­li­en, die Steu­er­zah­le­rIn­nen und die gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­run­gen abge­wälzt wer­den.
Die im Über­be­trieb­li­chen Soli­da­ri­täts­ko­mi­tee Rhein-Neckar zusam­men­ge­schlos­se­nen Betriebs­rä­te appel­lie­ren an die Poli­tik, sich – soweit noch nicht gesche­hen – kon­kret und ver­bind­lich auf die Sei­te der Abwehr­kämp­fe der von Abbau, Ver­la­ge­rung und Werks­schlie­ßung bedroh­ten Beleg­schaf­ten zu stel­len. Eine Fort­set­zung des Infor­ma­ti­ons­aus­tau­sches mit der Poli­tik ist für den 17. Novem­ber 2016 vor­ge­se­hen. […]“

Über­be­trieb­li­ches Soli­da­ri­täts­ko­mi­tee Rhein-Neckar, 24. Juli 2016

 

Die Doku­men­ta­ti­on des Über­be­trieb­li­chen Soli­da­ri­täts­ko­mi­tees Rhein-Neckar fin­det Ihr hier zum Down­load.

 
aus der Rhein-Neckar Bei­la­ge zur Avan­ti 247, Sep­tem­ber 2016
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