Kau­tschuk - das „schwar­ze Gold“ der Tropen

Mann­hei­mer Abend­aka­de­mie, gro­ßer Saal,
U1, 16-19, 68161 Mannheim

 

Vor­trag über Kau­tschuk  in der Abend­aka­de­mie (in Prä­senz) im gekühl­ten Saal mit bis zu 50 Teil­neh­men­den unter Pandemiebedingungen.

Die Ver­an­stal­tung kann auch online über einen Live­stream der Abend­aka­den­mie Mann­heim ver­folgt werden.

Infor­ma­ti­on und Anmel­dung: www.abendakademie-mannheim.de, Tel. 0621 1076-150 (Kurs­num­mer 210622).


Josef Maria Feicht­ner, Zwi­schen Gum­miz­ap­fern und Kau­tschuk­ba­ro­nen, Erin­ne­run­gen an 18 Jah­re im Kau­tschuk­han­del in Ama­zo­ni­en (1897-1915)

Die Mann­hei­mer „Hutsch“ - ein Able­ger der fran­zö­si­schen Hut­chin­son - war ab 1860 eine der ers­ten Gum­mi­fa­bri­ken in Deutsch­land. Eine Rei­he wei­te­rer Fir­men­grün­dun­gen folg­te, denn die Her­stel­lung von Käm­men, Schu­hen, Schläu­chen, Bän­dern, Rei­fen und vie­len ande­ren Pro­duk­ten ver­sprach ein gutes Geschäft. Die gro­ße Nach­fra­ge nach Kau­tschuk lös­te einen welt­wei­ten „Gold­rausch“ auf den begehr­ten Saft tro­pi­scher Bäu­men und Lia­nen aus. In Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka eben­so wie in Afri­ka brach­ten Kau­tschuk­händ­ler die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung mit allen Mit­teln zum Kautschuksammeln. 

Im Süd­teil der deut­schen Kolo­nie Kame­run muss­te die gesam­te Bevöl­ke­rung der Kau­tschuk­be­schaf­fung die­nen, bis sich 1913 Plan­ta­gen­kau­tschuk aus Süd­ost­asi­en auf dem Welt­markt durchsetzte. 

Ger­trud Ret­ten­mai­er berich­tet anschau­lich über die frü­he­ren und heu­ti­gen Lie­fer­ket­ten des Kautschuk. 


Ver­an­stal­tet in Koope­ra­ti­on mit Rhein-Neckar-Indus­trie­kul­tur e.V., Arbeits­kreis Kolo­ni­al­ge­schich­te Mann­heim (makolonialgeschichte@posteo.de und Mann­hei­mer Bünd­nis für gerech­ten Welthandel
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