Kon­zer­ne ent­eig­nen!

Seite-1-Überschrift Avanti² Mai 2019

O. G.

Die Kapi­tal­stra­te­gi­en wer­den aggres­si­ver – „wirt­schaft­lich“ und poli­tisch.

Rech­te für Beschäf­tig­te und Betriebs­rä­te, Tarif­ver­trä­ge und Gewerk­schaf­ten gel­ten schon viel zu oft als Hin­der­nis­se für Pro­fit­ma­xi­mie­rung. Gegen die­sen Klas­sen­kampf von oben hilft kein Kuschel­kurs. Der Traum von der „Sozi­al­part­ner­schaft“ endet sonst immer schnel­ler in dem Alb­traum der „markt­kon­for­men Demo­kra­tie“.

Erfor­der­lich ist die Orga­ni­sie­rung betrieb­li­cher, gewerk­schaft­li­cher und gesell­schaft­li­cher Gegen­wehr. Erfor­der­lich ist ein all­ge­mei­ner poli­ti­scher Kampf für unse­re demo­kra­ti­schen und sozia­len Rech­te, für unse­re Arbeits- und Aus­bil­dungs­plät­ze und gegen den Kli­ma­wan­del. Macht braucht Gegen­macht! Hier und über­all!

Soli­da­ri­tät ist mach­bar
Das erfor­dert akti­ve „kämp­fe­ri­sche Ker­ne” in den Betrie­ben, in den Gewerk­schaf­ten und in der Gesell­schaft. Sie müs­sen sich ver­net­zen und demo­kra­tisch orga­ni­siert han­deln.

Nur so kön­nen wir unse­re Rech­te ver­tei­di­gen und Ver­ein­ze­lung über­win­den.

Wir kön­nen dann bes­ser gegen wirt­schaft­li­che Aus­beu­tung, sozia­le Ungleich­heit, poli­ti­sche Ent­mün­di­gung, hem­mungs­lo­se Natur­zer­stö­rung und zyni­sche Men­schen ver­ach­tung ankämp­fen. Gleich­zei­tig kön­nen wir so ent­schie­de­ner Kriegs­het­ze, Natio­na­lis­mus, Ras­sis­mus und brau­nem Popu­lis­mus ent­ge­gen­tre­ten. Eine demo­kra­ti­sche, öko­lo­gi­sche und soli­da­ri­sche Alter­na­ti­ve der 99 % zum Kapi­ta­lis­mus der 1 % ist mög­lich und durch­setz­bar.

Aus Avan­ti² Rhein-Neckar Mai 2019
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