Anti­fa­schis­ti­sche-Pro­tes­te in Lud­wigs­ha­fen

Mas­si­ver Poli­zei­schutz für Nazi-Hools

C.L.

Am 8.Februar waren Nazi-Hoo­li­gans des Ver­eins „Gemein­sam Stark Deutsch­land e.V.“ nach Lud­wigs­ha­fen gereist, um ihre ras­sis­ti­sche Het­ze betrei­ben zu kön­nen. Auf­grund der Pro­tes­te im Vor­feld die­ser Akti­on durf­ten sie nur auf dem Vor­platz des Haupt­bahn­hofs - unter star­kem Poli­zei­schutz - mit ihren men­schen­ver­ach­ten­den Paro­len auf­tre­ten.


Ver­su­che von Anti­fa­schis­tIn­nen, das Auf­tre­ten der Rech­ten dort zu behin­dern, wur­den von den „Ord- nungs­hü­te­rIn­nen“ durch eine Ein­kes­se­lung rigo­ros unter­bun­den. Zum spä­ten Nach­mit­tag wur­de der Kes­sel voll­stän­dig in Gewahr­sam genom­men - laut Poli­zei kam es zu 131 Fest­nah­men. Auf die fest­ge­nom­me­nen Anti­fa­schis­tIn­nen war­te­ten soli­da­ri­sche Gegen­de­mons­tran­tIn­nen an der Gefan­ge­nen­sam­mel­stel­le bis zum spä­ten Abend und beglei­te­ten sie nach der Frei­la­sung auf dem Weg aus der Stadt.

Ohne die 700 Men­schen aus Mann­heim wäre die Betei­li­gung an dem „Bür­ger­fest“ unter dem Mot­to „LU bunt statt braun“ auf dem Thea­ter­platz recht über­schau­bar gewe­sen. Die Soli­da­ri­täts­de­mo über den Rhein war von „Mann­heim gegen Rechts“ orga­ni­siert und unter ande­rem vom RSB Rhein-Neckar unter­stützt wor­den.

aus der Rhein-Neckar Bei­la­ge zur Avan­ti 231, März 2015
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