Aus­zeit mit Ernest Mandel

ISO-Lese­kreis am Sams­tag, 21.02.26, 14:oo Uhr 

 

Wir lesen und dis­ku­tie­ren E. Man­dels Text „Zu Trotz­kis Ana­ly­se des Faschismus”

 

Jeden Tag müs­sen wir wei­te­re Schrit­te in der stra­te­gi­schen Umset­zung einer auto­ri­tä­ren Rechts­wen­de regis­trie­ren. Sie soll die Macht der Mil­li­ar­dä­re und Kon­zer­ne ange­sichts der glo­ba­len Kri­sen und Krie­ge wei­ter aus­bau­en. Bereits 2024 wur­de sie mit den For­de­rungs­ka­ta­lo­gen der Kapi­tal­ver­bän­de für „mehr Wett­be­werbs­fä­hig­keit“ vorbereitet.

Die „Agen­da 2030“ der Merz-CDU und die mas­si­ve Unter­stüt­zung der AfD durch Trump, Musk und Co. sol­len ihre Umset­zung ermög­li­chen. Die Kam­pa­gnen gegen die „irre­gu­lä­re Migra­ti­on“, gegen den „Nie­der­gang der deut­schen Wirt­schaft“, gegen „arbeits­scheue“ Erwerbs­lo­se und „krank­fei­ern­de“ Beschäf­tig­te sol­len sie poli­tisch beschleunigen.

Wie und mit wem kann der anhal­ten­de Rechts­ruck gestoppt und der Weg für eine soli­da­ri­sche Alter­na­ti­ve jen­seits des Kapi­ta­lis­mus geeb­net werden?

Einen klei­nen Bei­trag zur Beant­wor­tung die­ser Fra­gen wol­len wir mit der Lek­tü­re und Dis­kus­si­on von Ernest Man­dels bemer­kens­wer­tem Text „Zu Trotz­kis Ana­ly­se des Faschis­mus“ leisten.

Ernest Man­del (1923-1995) war einer der bedeu­tends­ten Ana­ly­ti­ker und Kri­ti­ker des Kapi­ta­lis­mus in der zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts. Mit 17 Jah­ren orga­ni­sier­te er sich in der bel­gi­schen Sek­ti­on der IV. Inter­na­tio­na­le, um einen Bei­trag für die Über­win­dung von Kapi­ta­lis­mus wie Sta­li­nis­mus und die Durch­set­zung einer welt­wei­ten sozia­lis­ti­schen Demo­kra­tie leis­ten zu können.

Nur mit gro­ßem Glück ent­ging Ernest als jun­ger Wider­stands­kämp­fer dem Holo­caust. Sein Enga­ge­ment für eine Welt ohne Unter­drü­ckung und Aus­beu­tung bezahl­te er mit Fest­nah­men, Lager­haft, Zwangs­ar­beit sowie mit Berufs- und Ein­rei­se­ver­bo­ten − nicht zuletzt in Deutschland.

Bis zu sei­nem viel zu frü­hen Tod am 20. Juli 1995 setz­te er sich uner­müd­lich ein für die Stär­kung einer wirk­sa­men Soli­da­ri­tät ohne Grenzen.

Nach unse­rer „Aus­zeit mit Man­del” im Mann­hei­mer Frie­dens­bü­ro (Speye­rer Str. 14) wol­len wir den Nach­mit­tag gemein­sam aus­klin­gen lassen.


Wir freu­en uns auf Eure Anmel­dung bei den Euch bekann­ten ISO-Genoss:innen oder per Mail.

Bit­te mel­det Euch auch für die Prä­senz­teil­nah­me ver­bind­lich an, da die Zahl der Sitz­plät­ze sehr begrenzt ist. 

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