Kund­ge­bung “FRIEDEN GEHT!”

Staf­fel­lauf 2018 gegen Rüstungs­ex­por­te

von Obern­dorf (21.Mai) über
HEIDELBERG + Mann­heim (24./25. Mai) und
Frank­furt nach Ber­lin (2.Juni 2018)

Info NR. 8 vom 19.5.18 für die Sta­ti­on MA

FRIEDEN GEHT!  Staffellauf 2018 gegen Rüstungsexporte  von Oberndorf (21.Mai) über HEIDELBERG + Mannheim (24./25. Mai) und Frankfurt nach Berlin (2.Juni 2018)

Der kom­plet­te Fly­er zum Down­load.

Pro­test gegen Rüstungs­ex­por­te erreicht neue Qua­litä
In zwei Tagen star­tet in Obern­dorf der Staf­fel­lauf gegen Rüs­tungs­ex­por­te und wir freu­en uns über deut­lich gestie­ge­ne Anmel­de­zah­len sowie über die erfreu­li­che Medi­en­re­so­nanz. Das spornt uns an, dem Staf­fel­lauf am 24 Mai auf dem Alten Mess­platz in Mann­heim einen guten Emp­fang zu berei­ten. Die Vor­be­rei­tun­gen dazu lau­fen auf Hoch­tou­ren. Für uns vom Orga-Team wäre es das Schöns­te, wenn die vie­len posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen und das Inter­es­se für die­se außer­ge­wöhn­li­che Mani­fes­ta­ti­on für ein Rüs­tungs­ex­port­ver­bot in einer gelun­ge­nen Kund­ge­bung auf dem Alten Mess­platz deut­lich wer­den.

Kund­ge­bung und Fete, Do. 24. Mai, Alter Mess­platz, Ma, 18 Uhr
Die Kund­ge­bung am Alten Mess­platz bil­det den Abschluss des 4ten Etap­pen­tags des Staf­fel­laufs und soll auch eine (klei­ne) Fete sein. Wir fei­ern sowohl das Enga­ge­ment der Läu­fe­rIn­nen als auch die Teil-Erfol­ge, die wir beim Ziel Rüs­tungs­ex­port­ver­bot errun­gen haben.

Sie beginnt um 18 Uhr mit der Begrü­ßung durch den Mode­ra­tor Ein­hart Klu­cke und Otto Reger und Hedi Sau­er-Gürth für die Ver­an­stal­ter DFG-VK und Frie­dens­ple­num Mann­heim.

Bis die Läu­fe­rIn­nen ankom­men, gibt es einen Mix aus Infor­ma­tio­nen rund um den Staf­fel­lauf und musi­ka­li­schen Bei­trä­gen. Zusätz­lich kann man sich mit Geträn­ken und Fin­ger­food stär­ken und das Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot von neun uns unter­stüt­zen­den Orga­ni­sa­tio­nen nut­zen.

Um 19 Uhr tref­fen 22 Läu­fe­rIn­nen aus Laden­burg ein und wir wol­len ihnen mit Eurer Hil­fe einen tol­len Emp­fang mit viel Bei­fall und Applaus berei­ten. Deren Enga­ge­ment und auch das derer, die „nur“ zur Kund­ge­bung kom­men, wür­di­gen die Rede- und Musik­bei­trä­ge.

Reden (ab 19 Uhr)

  • Bür­ger­meis­te­rin Dr. Ulri­ke Freund­lieb
  • Klaus Stein, Ers­ter Bevoll­mäch­tig­ter der IG Metall Mann­heim
  • Vertreter/in des Arbeits­krei­ses Christ­li­cher Kir­chen
  • Mode­ra­ti­on: Ein­hart Klu­cke

Musik

  • Gizem Gözu­acik
  • SPRENGLER & FRIENDS
  • Chor der Bahn­hofs­hel­fer

Anschlie­ßend kann man gemüt­lich zusam­men­sit­zen oder beim Salsa+Bachata-Schnupperkurs mit “Pan­cho” von der Tanz­schu­le Dan­zon mit­ma­chen.

öffent­li­ches Frühstück Fr. 25. Mai, Alter Mess­platz, Ma, 7.15 Uhr

Der fünf­te Staf­fel­lauf-Tag beginnt eben­falls in Mann­heim und zwar mit einem gemein­sa­men Früh­stück. Wenn dann alle gut gestärkt sind, star­ten um 8 Uhr die Läu­fer für die Halb­ma­ra­thon-Stre­cke nach Lorsch. Wir wer­den sie mit guten Wün­schen und viel Applaus anspor­nen.

Wir haben uns am 19. Febru­ar und am 14. April 2018 an den Demons­tra­tio­nen „Nein zum Krieg! Rüs­tungs­ex­por­te an die Tür­kei stop­pen! Soli­da­ri­tät mit Afrin!“ des Bünd­nis­ses „Nein zum Krieg – Soli­da­ri­tät mit Afrin“ betei­ligt. Als Mit­glied der Kam­pa­gne Akti­on Auf­schrei – Stoppt den Waf­fen­han­del! set­zen wir uns für ein Ende von Waf­fen­ex­por­ten nicht nur in die Tür­kei, son­dern auch in ande­re Kriegs- und Kri­sen­re­gio­nen wie etwa Sau­di-Ara­bi­en und ande­re am Jemen-Krieg betei­lig­te Län­der ein. Wir sehen den Staf­fel­lauf als kon­se­quen­te Fort­set­zung die­ses Enga­ge­ments.

Ein­satz für das Rüstungs­ex­port­ver­bot lohnt sich
In Stutt­gart ste­hen seit dem 15. Mai ehe­ma­li­ge Beschäf­tig­te von Heck­ler & Koch vor Gericht, weil sie ille­gal G36-Geweh­re in bestimm­te mexi­ka­ni­sche Bun­des­staa­ten gelie­fert haben. Dass es end­lich so weit kam, ist u.a. Jür­gen Gräss­lin und dem Enga­ge­ment von Frie­dens­ak­ti­vis­ten und -orga­ni­sa­tio­nen zu ver­dan­ken. Sie alle haben auch bewirkt, dass die Lie­fe­rung von Leo­pard-Pan­zern nach Sau­di-Ara­bi­en ver­hin­dert wer­den konn­te und dass in den Medi­en kri­tisch über deut­sche Rüs­tungs­ex­por­te berich­tet wird. Es gibt her­vor­ra­gen­de jour­na­lis­ti­sche Bei­trä­ge, die zei­gen, dass die Bun­des­re­gie­rung zwar behaup­tet Rüs­tungs­ex­por­te restrik­tiv zu hand­ha­ben, in Wirk­lich­keit aber das Gegen­teil macht. Sie hat Export­an­trä­ge in Län­der geneh­migt, die am Krieg im Jemen betei­ligt sind, z. B. Sau­di-Ara­bi­en. Inves­ti­ga­ti­ve Jour­na­lis­ten haben auf­ge­deckt, wie der Pis­to­len­her­stel­ler Sig Sau­er und Rüs­tungs­rie­se Rhein­me­tall mit per­fi­den Metho­den Waf­fen in die Kri­sen­re­gi­on Nah­ost oder auch nach Kolum­bi­en lie­fern.

Exem­pla­risch sei­en zwei Bei­spie­le genannt, die jour­na­lis­ti­sche Recher­che­ar­beit vom Feins­ten dar­stel­len: Die Radio-Repor­ta­ge „Legal, ille­gal, letal“ im Hes­si­schen Rund­funk und der ARD-Film „Bom­ben für die Welt“. Wenn man sie ange­hört und ange­se­hen hat, wird klar, dass wir uns auf den Rhein­me­tall-Kon­zern kon­zen­trie­ren müs­sen. Um den Bau einer Pan­zer­fa­brik in der Tür­kei mit Rhein­me­tall-Know­how oder den Export von Muni­ti­ons­fa­bri­ken durch Rhein­me­tall zu ver­hin­dern ist es wich­tig, des­sen Akti­vi­tä­ten gut zu ken­nen.

Rhein­me­tall entrüsten
Die fol­gen­de Kar­te ist der von Otfried Nas­sau­er ver­fass­ten Ver­öf­fent­li­chung „Explo­siv & töd­lich – Muni­ti­ons­ex­por­te in deut­scher Ver­ant­wor­tung“ ent­nom­men. Dar­in heißt es sehr tref­fend: „Muni­ti­on ist das Grund­nah­rungs­mit­tel eines jeden Krie­ges.“ Und sie zeigt ein­drucks­voll, wel­che ver­häng­nis­vol­le Rol­le auch hier der Rhein­me­tall­kon­zern spielt.

Wie bereits bei ande­ren Gele­gen­hei­ten wer­den wir bei der Kund­ge­bung die Pro­test­post­kar­te an die Rhein­me­tall AG ver­tei­len. Dar­in wird der Rhein­me­tall-Vor­sit­zen­de Armin Pap­per­ger auf­ge­for­dert, die Muni­ti­ons­ex­por­te aller Rhein­me­tall-Unter­neh­men an krieg­füh­ren­de und men­schen­rechts­ver­let­zen­de Staa­ten zu stop­pen. Sie ist eines von vie­len Mit­teln mit denen wir sowohl Druck auf die Rüs­tungs­fir­men als auch auf die Regie­rung aus­üben.

Die staf­fel­lauf­Zie­le
Wir for­dern: Kriegs­waf­fen und Rüs­tungs­gü­ter dür­fen grund­sätz­lich nicht expor­tiert wer­den!

  • Kein Export von Kriegs­waf­fen und Rüs­tungs­gü­tern an men­schen­rechts­ver­let­zen­de und krieg­füh­ren­de Staa­ten
  • Export­ver­bot von Klein­waf­fen und Muni­ti­on
  • Kei­ne staat­li­chen Her­mes­bürg­schaf­ten zur Absi­che­rung von Rüs­tungs­ex­por­ten
  • Kei­ne Lizenz­ver­ga­ben zum Nach­bau deut­scher Kriegs­waf­fen

Die Rüs­tungs­in­dus­trie muss auf eine sinn­vol­le, nach­hal­ti­ge, zivi­le Fer­ti­gung umge­stellt wer­den (Rüs­tungs­kon­ver­si­on).

ANSPRECHPARTNER + KONTAKT
Hin­wei­se und Fra­gen bit­te an Friedensplenum.Mannheim@gmx.de; mannheim@dfg-vk.de und Otto Reger 017650218312, Hedi Sau­er-Gürth 01705825706)

Wei­te­re Infos zum Staf­fel­lauf in MA+ HD gibt es hier https://mannheim.dfg-vk.de/mannheim-aktuelles/staffellauf-beschreibung
Infos zum Staf­fel­lauf im All­ge­mei­nen und zur Anmel­dung: www.frieden-geht.de

Anmel­den und mit­ma­chen immer noch möglich
Kurz­ent­schlos­se­ne kön­nen sich auf frieden-geht.de immer noch für eine (oder meh­re­re) Teil-Etap­pen auf der 1.100 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke anmel­den.

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