Lang lebe der Kampf der Frau­en gegen die extre­me Rechte

8. März 2026

 

Erklä­rung des Inter­na­tio­na­len Komi­tees der Vier­ten Internationale

Über­all auf der Welt bil­den Frau­en Soli­da­ri­täts­netz­wer­ke, schaf­fen sie Mit­tel zum Schutz und pran­gern sie jede Art von Gewalt an, sei es häus­li­che Gewalt, impe­ria­lis­ti­sche Mili­tär­ge­walt oder faschis­ti­sche Gewalt. Frau­en bau­en in ihren Gebie­ten For­men des Wider­stands gegen Hun­ger, Armut, Krie­ge, Roh­stoff­ab­bau, Kli­ma­kol­laps und Ent­rech­tung auf.

In die­sem Rah­men fin­det der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag statt, an dem welt­weit Stra­ßen und Räu­me gegen faschis­ti­schen Auto­ri­ta­ris­mus besetzt wer­den. Wir gehen auf die Stra­ßen, inspi­riert von den anti­im­pe­ria­lis­ti­schen, sozia­lis­ti­schen, anti­ras­sis­ti­schen, anti­pa­tri­ar­cha­len und öko­so­zia­lis­ti­schen Kämp­fen der Welt. Wir wer­den unse­re Stim­men gegen die Mil­li­ar­dä­re und ihre trans­na­tio­na­len Kon­zer­ne erhe­ben, die die Arbeit von Frau­en zuneh­mend aus­beu­ten, um ihre Pro­fi­te zu stei­gern. Des­halb rufen wir laut, dass alle Leben und die gemein­sa­men Güter der Natur mehr wert sind als die Pro­fi­te des Kapitals.

Wir wer­den demonstrieren:

  • gegen Donald Trumps US-Impe­ria­lis­mus, der Mirant:innen, Schwar­ze, Frau­en und die LGBTQIAPN+-Bevölkerung in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und welt­weit verfolgt;
  • gegen das eben­so frau­en­feind­li­che, homo­pho­be und blut­rüns­ti­ge Regime von Putin und des­sen Inva­si­on der Ukraine;
  • gegen das mör­de­ri­sche und bru­ta­le Regime im Iran;
  • gegen den Völ­ker­mord an den Palästinenser:innen, der von Netan­ja­hu und Trump, mit der Kom­pli­zen­schaft der euro­päi­schen Regie­run­gen began­gen wird.

Wir wer­den für die Ver­tei­di­gung Latein­ame­ri­kas und der Kari­bik mar­schie­ren und die kri­mi­nel­le Blo­cka­de gegen das kuba­ni­sche Volk sowie die poli­ti­sche und mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la anpran­gern. Gegen gro­ße Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und den US-ame­ri­ka­ni­schen mili­tä­risch-indus­tri­el­len Kom­plex, die die Sou­ve­rä­ni­tät der Völ­ker welt­weit angrei­fen, indem sie digi­ta­le Social-Media-Platt­for­men kon­trol­lie­ren, die die Ideen der extre­men Rech­ten, des Kon­ser­va­tis­mus, des Ras­sis­mus und der Frau­en­feind­lich­keit verbreiten.

Wir wer­den für repro­duk­ti­ve Gerech­tig­keit, für die Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung, für siche­re, lega­le und kos­ten­lo­se Abtrei­bung demons­trie­ren. Für die Befrei­ung unse­rer Kör­per, für Selbst­be­stim­mung und die Frei­heit, unse­re sexu­el­le Ori­en­tie­rung und Geschlechts­iden­ti­tät selbst zu wählen.

Wir wer­den auf die Stra­ßen gehen, weil wir wis­sen, wie wich­tig der Frau­en­streik als Instru­ment ist, um die Rol­le der pro­duk­ti­ven und repro­duk­ti­ven Arbeit für den Erhalt der Gesell­schaft und aller For­men von Lebens her­vor­zu­he­ben. Wir wer­den für die Selbst­be­stim­mung der Völ­ker, für Frie­den und die Ent­mi­li­ta­ri­sie­rung des Lebens mar­schie­ren, und wir wer­den gegen alle lau­fen­den Krie­ge in der Welt kämpfen.

Wir ste­hen in Soli­da­ri­tät mit den Frau­en in Paläs­ti­na, Vene­zue­la, Kuba, Russ­land, der Ukrai­ne, dem Iran, Kur­di­stan, Afgha­ni­stan, Sudan und Kon­go sowie mit allen Frau­en welt­weit, die sich gegen Besat­zung und bewaff­ne­te Kon­flik­te weh­ren. Wir for­dern Frie­den und ein Ende der impe­ria­lis­ti­schen Inter­ven­tio­nen, die dazu füh­ren, dass Gebie­te geplün­dert, unse­re Kör­per ver­letzt und die Pri­vi­le­gi­en der Reichs­ten auf­recht­erhal­ten werden.


Beschluss des Inter­na­tio­na­len Komi­tees der Vier­ten Inter­na­tio­na­le, 25. Febru­ar 2026

 

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