Oster­marsch 2026 in Mannheim

Oster­marsch am 4. April 2026 in Mannheim

Start: 13 Uhr am Paradeplatz

Abschluss­kund­ge­bung: ab ca. 14.30 Uhr Alter Messplatz

Ver­an­stal­ter: Frie­dens­bünd­nis Mann­heim und Oster­marsch­bünd­nis 2026

 

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Wir ver­öf­fent­li­chen im Fol­gen­den den Aufruf:


Flugblatt - Ostermarsch 2026 in Mannheim.

Flug­blatt - Oster­marsch 2026 in Mannheim.

Frie­den durch Stär­kung des Völkerrechts

Ukrai­ne, Gaza, West­jor­dan­land, Sudan, Syri­en, Roja­va, Iran, Vene­zue­la –die Lis­te der Krie­ge, Besat­zun­gen und Eska­la­tio­nen scheint kein Ende zu neh­men. Mil­lio­nen Men­schen ver­lie­ren ihr Zuhau­se, ihre Sicher­heit, ihr Leben.

Statt auf Diplo­ma­tie und inter­na­tio­na­le Ver­stän­di­gung zu set­zen, miss­ach­ten Mäch­ti­ge welt­weit das Völ­ker­recht und set­zen auf das „Recht des Stär­ke­ren“. Sie stel­len inter­na­tio­na­les Recht offen infra­ge, unter­stüt­zen Besat­zung, Sank­tio­nen und mili­tä­ri­sche Gewalt nach eige­nem Inter­es­se. Doch klar ist: Frie­den ent­steht nicht durch Waf­fen, son­dern durch die Ach­tung des Völ­ker­rechts, durch Ver­hand­lun­gen, Abrüs­tung und inter­na­tio­na­le Zusammenarbeit.

Des­halb gehen wir 2026 in Mann­heim auf die Stra­ße –wir sagen:

Nein zu Wehr­pflicht und Kriegstüchtigkeit!

Kriegs­tüch­tig­keit und die damit ver­bun­de­ne Wie­der­ein­füh­rung der Wehr­pflicht sind die fal­sche Ant­wort auf die Kri­sen unse­rer Zeit –sie sind ein gesell­schaft­li­cher Rück­schritt und gefähr­den die Zukunfts­per­spek­ti­ven von uns und der nach­fol­gen­den Generationen.

Zwangs­dienst schafft kei­nen Frie­den. Er mili­ta­ri­siert eine gan­ze Gene­ra­ti­on und greift in Lebens­we­ge sowie Selbst­be­stim­mung ein. Wir for­dern: Bun­des­wehr raus aus Schu­len und Uni­ver­si­tä­ten, kos­ten­freie Bil­dung für alle, sozia­le Sicher­heit, zivi­le Frie­dens­diens­te und Konfliktprävention.

Nein zur Mili­ta­ri­sie­rung und Aufrüstung!

Deutsch­land und Euro­pa rüs­ten in his­to­ri­schem Aus­maß auf. Hun­der­te Mil­li­ar­den Euro flie­ßen in Pan­zer, Kampf­jets und Rake­ten –wäh­rend Schu­len ver­fal­len, Pfle­ge­kräf­te feh­len und die Mie­ten steigen.

Mehr Waf­fen schaf­fen jedoch kei­ne Sicher­heit. Sie ver­schär­fen Span­nun­gen, trei­ben ein neu­es Wett­rüs­ten an und erhö­hen die Gefahr mili­tä­ri­scher Eska­la­ti­on. Jeder Euro für Rüs­tung fehlt dort, wo er das Leben der Men­schen kon­kret verbessert.

Wir for­dern: Abrüs­tung statt Auf­rüs­tung. Inves­ti­tio­nen in Bil­dung, Sozia­les, Kli­ma­ge­rech­tig­keit und inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit. Ech­te Sicher­heit ent­steht durch sozia­le Gerech­tig­keit, sta­bi­le öffent­li­che Infra­struk­tur und zivi­le Konfliktbearbeitung.

Nein zur Sta­tio­nie­rung von Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten und Atomwaffen!

Die geplan­te Sta­tio­nie­rung neu­er Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten in Deutsch­land und erst recht die aktu­ell aus Regie­rungs­krei­sen gefor­der­te Atom­be­waff­nung, macht unse­re Städ­te und Regio­nen erneut zu poten­zi­el­len Angriffs­zie­len. Sol­che Sys­te­me ver­kür­zen die Vor­warn­zei­ten dras­tisch und erhö­hen das Risi­ko eines Atom­kriegs –sei es durch Fehl­kal­ku­la­ti­on, tech­ni­sche Feh­ler oder poli­ti­sche Eskalation.

Das Cole­man-Are­al in Mann­heim-Sand­ho­fen dient schon heu­te der US-Army als wich­ti­ge logis­ti­sche Drehscheibe.

Statt Abschre­ckung brau­chen wir Ver­trau­en und Rüs­tungs­kon­trol­le. Die Geschich­te der Frie­dens­be­we­gung zeigt: Druck von unten kann Abrüs­tungs­ver­trä­ge mög­lich machen.

Wir sagen Nein zu neu­en Rake­ten in Euro­pa und Ja zu Ver­hand­lun­gen, Abrüs­tungs­in­itia­ti­ven und einer atom­waf­fen­frei­en Welt. Sicher­heit ent­steht durch gemein­sa­me Sicher­heit –nicht durch gegen­sei­ti­ge Bedrohung.

Es braucht den Wider­spruch der Zivil­ge­sell­schaft, um die Mili­ta­ri­sie­rung zu stop­pen. Welt­weit set­zen sich Men­schen für Frie­den und Abrüs­tung ein.

Sei auch Du dabei!

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