Per­ma­nen­te Inflation

Sym­ptom für den Nie­der­gang des Kapitalismus

 

Ernest Man­del

Redak­tio­nel­le Vorbemerkung
Vor 50 Jah­ren erschien in der fran­zö­si­schen Monats­zei­tung Le Mon­de diplo­ma­tique die­ser auch heute
noch sehr lesens­wer­te Arti­kel von Ernest Man­del über die Infla­ti­on, der „Pla­ge der moder­nen Volks­wirt­schaf­ten“. Wir ver­öf­fent­li­chen ihn hier in deut­scher Erstübersetzung.*

Kundgebung gegen Preistreiberei in Mannheim, 11. Oktober 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Kund­ge­bung gegen Preis­trei­be­rei in Mann­heim, 11. Okto­ber 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Vor dem Zwei­ten Welt­krieg nahm die Infla­ti­on vor allem die Form einer extrem hohen Aus­ga­be von Fiat­geld [Papier­geld] an. Sie ent­sprach gro­ßen Haus­halts- defi­zi­ten, die der Staat durch das Anwer­fen der Noten­pres­se deck­te. Sie war daher gewöhn­lich mit plötz­li­chen poli­ti­schen Stö­run­gen ver­bun­den: Krie­gen, aus­län­di­schen Beset­zun­gen, Bür­ger­krie­gen, beschleu­nig­ter Wie­der­auf­rüs­tung, Zah­lung von Kriegs­re­pa­ra­tio­nen etc.

In der Zeit des Nie­der­gangs des Kapi­ta­lis­mus (die man­che als neo­ka­pi­ta­lis­ti­sche Epo­che, ande­re als Epo­che des staats­mo­no­po­lis­ti­schen Kapi­ta­lis­mus bezeich­nen) nimmt das Phä­no­men nicht mehr haupt­säch­lich die Form der extrem hohen Aus­ga­be von Fiat­geld an, son­dern die einer Auf­blä­hung der Bank­kre­di­te, d. h. einer Infla­ti­on des Buch­gel­des. Die Ursa­chen lie­gen nicht mehr nur in den Defi­zi­ten oder unpro­duk­ti­ven Aus­ga­ben der Öffent­li­chen Hand. Sie lie­gen in der Funk­ti­ons­wei­se der Wirt­schaft selbst: in den Bemü­hun­gen der Mono­po­le, sich die Liqui­di­tät zu sichern, die sie benö­ti­gen, um ihre Inves­ti­ti­ons­vor­ha­ben zu ver­wirk­li­chen und ihre Pro­duk­te abzu­set­zen, um „Mehr­wert zu erzielen“.

Es wäre nutz­los, die Haupt­ver­ant­wor­tung für die Infla­ti­on ent­we­der den Mono­po­len, ihrem Staat oder den Ban­ken zuschrei­ben zu wollen.¹

Es han­delt sich ledig­lich um drei ver­schie­de­ne Aspek­te ein und der­sel­ben kom­ple­xen Rea­li­tät, die untrenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Es ist ent­schei­dend zu ver­ste­hen, dass die Infla­ti­on in der Zeit des Nie­der­gangs des Kapi­ta­lis­mus zu einer dau­er­haf­ten Erschei­nung wird: Ohne per­ma­nen­te Infla­ti­on kann das Sys­tem eine schnel­le Abfol­ge kata­stro­pha­ler Kri­sen wie die von 1929 - 1932 nicht mehr ver­hin­dern, d. h. es kann nicht über­le­ben, sogar kurz­fris­tig nicht.

Kundgebung gegen Preistreiberei in Mannheim, 11. Oktober 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Kund­ge­bung gegen Preis­trei­be­rei in Mann­heim, 11. Okto­ber 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Folg­lich liegt die Haupt­ur­sa­che der Infla­ti­on nicht in der Auf­blä­hung der Mili­tär­haus­hal­te. Zwar sind Haus­halts­de­fi­zi­te und die Bedeu­tung der Rüs­tungs­aus­ga­ben eine wich­ti­ge Quel­le der Infla­ti­on. Sie sind jedoch weder die Ein­zi­ge noch die Haupt­quel­le der Inflation.

Um dies zu erken­nen, muss man sich nur die Ent­wick­lung der Infla­ti­on in Län­dern wie Japan anse­hen, wo die Mili­tär­aus­ga­ben einen viel klei­ne­ren Teil des Brut­to­so­zi­al­pro­dukts aus­ma­chen als in den USA oder Frank­reich. Man muss auch die unter­schied­li­chen Ent­wick­lun­gen im Ver­hält­nis zwi­schen Staats­ver­schul­dung und Brut­to­in­lands­pro­dukt einer­seits und Pri­vat­ver­schul­dung und Brut­to­in­lands­pro­dukt ande­rer­seits sehen. Wäh­rend sich das ers­te Ver­hält­nis in den USA seit dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs um mehr als die Hälf­te ver­rin­gert hat, hat sich das zwei­te Ver­hält­nis mehr als verdoppelt.

Es wäre nicht über­trie­ben zu behaup­ten, dass 25 Jah­re „neo­ka­pi­ta­lis­ti­sche Pro­spe­ri­tät“ (unter­bro­chen von sechs Rezes­sio­nen) in den USA zu einem guten Teil auf einen außer­ge­wöhn­li­chen Anstieg der pri­va­ten Ver­schul­dung zurück­zu­füh­ren sind. Im Jahr 1946 belief sich die Belas­tung durch pri­va­te Schul­den für den durch­schnitt­li­chen US-ame­ri­ka­ni­schen Haus­halt auf 6 % sei­nes lau­fen­den monat­li­chen Ein­kom­mens; 1970 erreich­te sie fast ein Vier­tel des­sel­ben Ein­kom­mens. Es bedarf kei­nes gro­ßen Sach­ver­stan­des, um zu erken­nen, dass die­ser Amok­lauf nicht end­los wei­ter­ge­hen kann.

Solan­ge Papier­wäh­run­gen nur auf Edel­me­tal­len basie­ren­de Geld­zei­chen waren, setz­te der Auto­ma­tis­mus des Devi­sen­mark­tes und der Gold­be­we­gun­gen dem Kre­dit enge Gren­zen. Ab dem Zeit­punkt, als die Wäh­run­gen „gelenkt“ wur­den, hin­gen die Gren­zen des Kre­dits nur noch von der Poli­tik der Mono­po­le und ihrer Regie­run­gen ab. Die „keyne­sia­ni­sche Revo­lu­ti­on“ lässt sich im Wesent­li­chen auf Fol­gen­des redu­zie­ren: Auf­schub all­zu explo­si­ver Wirt­schafts­kri­sen und Umwand­lung in „mode­ra­te“ Rezes­sio­nen, indem man die Schleu­sen für Kre­dit und Infla­ti­on weit öffnet.

Die inter­na­tio­na­len Grenzen
Heißt das, dass der Kapi­ta­lis­mus das Geheim­nis ent­deckt hat, wie er dank der Infla­ti­on schwe­re Wirt­schafts­kri­sen für immer ver­mei­den kann? Nein, denn ers­tens ver­fehlt die Infla­ti­on ihre Wir­kung, wenn die Schul­den­las­ten letzt­lich die lau­fen­den Aus­ga­ben redu­zie­ren, anstatt sie zu erhö­hen. Zwei­tens weil „gelenk­te Wäh­run­gen“ an den Impe­ra­ti­ven des inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs, d. h. an der Logik des Pri­vat­ei­gen­tums scheitern.

Kundgebung gegen Preistreiberei in Mannheim, 11. Oktober 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Kund­ge­bung gegen Preis­trei­be­rei in Mann­heim, 11. Okto­ber 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Da jede kapi­ta­lis­ti­sche Regie­rung die Kre­dit­po­li­tik betreibt, die den Inter­es­sen ihrer bür­ger­li­chen Klas­se am bes­ten ent­spricht, und da die­se Poli­tik auch ein Instru­ment des inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs ist, unter­schei­den sich die Infla­ti­ons­ra­ten von einer impe­ria­lis­ti­schen Macht zur ande­ren. Infol­ge­des­sen sind natio­nal „gelenk­te“ Wäh­run­gen immer weni­ger in der Lage, die Rol­le einer Welt­wäh­rung, eines all­ge­mein akzep­tier­ten Tausch- und Zah­lungs­mit­tels zu spielen.

Immer wenn ein Land eine höhe­re Infla­ti­ons­ra­te als sei­ne Haupt­kon­kur­ren­ten hat, rächen sich die Markt­ge­set­ze über das Zah­lungs­bi­lanz­de­fi­zit am „Diri­gis­mus“, und die Kre­dit­aus­wei­tung muss gedämpft wer­den. So ver­schränkt sich in der Zeit des Nie­der­gangs des Kapi­ta­lis­mus der klas­si­sche Indus­trie­zy­klus mit einem „Kre­dit­zy­klus“, für den die berüch­tig­te „Stop-and-go“-Politik der Tory-Regie­run­gen in Groß­bri­tan­ni­en ein typi­sches Bei­spiel war.

Ande­rer­seits steht das mäch­tigs­te Land der kapi­ta­lis­ti­schen Welt, des­sen Wäh­rung die Grund­la­ge des inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­sys­tems bil­det, näm­lich die USA, vor einem unlös­ba­ren Dilem­ma. Ent­we­der führt das Bemü­hen, die Sta­bi­li­tät des Dol­lars um jeden Preis wie­der­her­zu­stel­len und zu erhal­ten, regel­mä­ßig zu schwe­ren Wirt­schafts­kri­sen, oder die per­ma­nen­te Infla­ti­on des Dol­lars, das Haupt­in­stru­ment der Anti­kri­sen­po­li­tik, führt unwei­ger­lich zur Nicht­kon­ver­tier­bar­keit des Dol­lars und zum Zusam­men­bruch des Gold-Dol­lar-Stan­dards (und spä­ter des Dollar-Standards).

Die­ses Dilem­ma ist auch ein Dilem­ma für die gesam­te inter­na­tio­na­le Bour­geoi­sie. Sie will immer weni­ger einen abge­wer­te­ten Dol­lar als Welt­wäh­rung ver­wen­den. Aber sie will auch eine schwe­re Wirt­schafts­kri­se in den USA ver­mei­den. Der US-Markt ist heu­te der wich­tigs­te Sek­tor des Welt­markts; eine sol­che Kri­se hät­te auf die Kon­junk­tur in allen kapi­ta­lis­ti­schen Län­dern ver­hee­ren­de Auswirkungen.

Die tie­fe­ren Wur­zeln der Infla­ti­on las­sen sich vor dem Hin­ter­grund die­ser Dilem­ma­ta bes­ser erken­nen. Sie lie­gen weder in tech­ni­schen Feh­lern der Regie­run­gen, noch in der Gier der Ban­ken oder der Eng­stir­nig­keit der Mono­po­le. Sie lie­gen in den Wider­sprü­chen, die dem kapi­ta­lis­ti­schen Sys­tem inne­woh­nen, das sich in der Pha­se des Nie­der­gangs befin­det. Hin­ter der Infla­ti­on ste­hen der ten­den­zi­el­le Fall der durch- schnitt­li­chen Pro­fi­tra­te, die Ver­wer­tungs­schwie­rig­kei­ten der rie­si­gen ange­häuf­ten Kapi­ta­li­en und die wach­sen­den Schwie­rig­kei­ten, die Waren­ber­ge abzu­set­zen, die der Indus­trie­ap­pa­rat der west­li­chen Welt pro­du­zie­ren könnte.

Kundgebung gegen Preistreiberei in Mannheim, 11. Oktober 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Kund­ge­bung gegen Preis­trei­be­rei in Mann­heim, 11. Okto­ber 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Infla­ti­on ver­schärft Wider­sprü­che
Die Infla­ti­on ver­schärft letzt­lich tat­säch­lich die Wider­sprü­che des Sys­tems, die sie zunächst abmil­dern half. Infla­ti­on war seit jeher eine bevor­zug­te Tech­nik, um die Mehr­wer­tra­te und damit die Pro­fi­tra­te zu erhö­hen, indem ein rela­ti­ver Rück­gang oder eine Sta­gna­ti­on der Real­löh­ne hin­ter stei­gen­den Nomi­nal­löh­nen ver­schlei­ert wur­de. Keynes selbst singt aus die­sem Grund ein Lob­lied auf sie. Da sich die Beschäf­tig­ten aber an den infla­tio­nä­ren Pro­zess gewöh­nen, schla­gen sie mit immer höhe­ren Lohn­for­de­run­gen und der For­de­rung nach immer kür­ze­ren Ver­trags­lauf­zei­ten zurück. Der Anstieg der Mehr­wer­tra­te kommt zum Still­stand; die Pro­fi­tra­te beginnt wie­der zu sinken.

Infla­ti­on soll die Inves­ti­tio­nen ankur­beln. Sicher­lich wirkt ein reich­li­cher und bil­li­ger Kre­dit eine gan­ze Zeit lang in die­se Rich­tung; die Erwar­tung, dass jeder Kre­dit in einer abge­wer­te­ten Wäh­rung zurück­ge­zahlt wer­den kann, wirkt in die glei­che Rich­tung. Wenn die Infla­ti­on jedoch über­hand­nimmt, beginnt sie das Gegen­teil zu bewir­ken. Pro­gno­sen zum Geld wer­den zuneh­mend schwie­ri­ger. Lang­fris­ti­ge Inves­ti­ti­ons­pro­jek­te wer­den zuneh­mend durch kurz­fris­ti­ge Pro­jek­te ersetzt. Ein Anstieg des nomi­na­len Zins­sat­zes ist unver­meid­lich, wenn sich die­ser aus der Sum­me des „Real­zin­ses“ und der jähr­li­chen Infla­ti­ons­ra­te zusam­men­setzt. Ein stei­gen­der Zins­satz, der auf eine sin­ken­de Pro­fi­tra­te trifft, ent­mu­tigt letzt­end­lich auch das Wachs­tum der Investitionen.

Die Infla­ti­on soll­te eigent­lich den vol­len Ein­satz der „Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren“ sicher­stel­len. Aber das Anschwel­len der Kre­di­te för­dert Über­in­ves­ti­tio­nen und die immer wei­ter ver­brei­te­te Ent­ste­hung von über­schüs­si­gen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten. Die­se schre­cken natür­lich von Inves­ti­tio­nen ab. Der Aus­las­tungs­grad sowohl der Arbeits­kräf­te als auch der Pro­duk­ti­ons­an­la­gen beginnt wie­der zu sinken.

Da die Infla­ti­on nicht an die­sem Punkt endet, son­dern sich immer wei­ter fort­setzt – die berühm­te „Stag­fla­ti­on“! – ten­diert sie dazu, die „Real­wer­te“ in die Zir­ku­la­ti­ons­sphä­re zu sau­gen. Bau­grund­stü­cke, Kunst­wer­ke, Gold und Schmuck erle­ben spek­ta­ku­lä­re Runs, die immer spe­ku­la­ti­ver wer­den. Die­se Spe­ku­la­ti­on sterilisiert

Kundgebung gegen Preistreiberei in Mannheim, 11. Oktober 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Kund­ge­bung gegen Preis­trei­be­rei in Mann­heim, 11. Okto­ber 2022. ( helmut-roos@web.de.)

Kapi­tal, senkt das Beschäf­ti­gungs­ni­veau wei­ter und wird ihrer­seits zu einer sekun­dä­ren Quel­le der Infla­ti­on. Denn es gibt zahl­rei­che Trans­mis­si­ons­rie­men, die die­se spe­ku­la­ti­ven Preis­stei­ge­run­gen auf die Prei­se der „Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren“ über­tra­gen, ins­be­son­de­re über die stei­gen­den Prei­se für Grund­stü­cke, Woh­nun­gen und Indus­trie­ge­bäu­de sowie über die stei­gen­den Mieten.


* [Über­set­zung aus dem Fran­zö­si­schen und nach­fol­gen­de Anmer­kun­gen von Wil­fried Dubois.
Quel­le: „L’inflation, plaie des éco­no­mies moder­nes, Devenu per­ma­nent, le phé­nomè­ne sem­ble lié au déclin du capi­ta­lis­me“, in: Le Mon­de diplo­ma­tique vom 4. Juli 1972, S. 4 f.
Über­set­zung des ers­ten Teils ins Eng­li­sche von Gar­ret Ormis­ton: „Per­ma­nent Infla­ti­on - Sym­ptom of Capi­ta­list Decli­ne“, in: Inter­con­ti­nen­tal Press, 10. Jg., Nr. 32 vom 11. Sep­tem­ber 1972, S. 961.
Ernest Man­del hat­te der Infla­ti­on bereits in Kapi­tel XIV („Die Epo­che des Spät­ka­pi­ta­lis­mus“) sei­ner Mar­xis­ti­schen Wirt­schafts­theo­rie (zuerst 1962) die Abschnit­te „Die per­ma­nen­te Ten­denz zur Geld­in­fla­ti­on“ und „Ein Kapi­ta­lis­mus ohne Kri­sen?“ gewid­met (dt. Aus­ga­be 1968, S. 555 ff. sowie S. 558 ff. 564; Taschen­buch­aus­ga­be 1972, 2. Bd., S. 665 ff. sowie S. 668 ff.).
Auf Phä­no­me­ne wie die Kri­se des Welt­wäh­rungs­sys­tems, der Auf- und Abwer­tun­gen von natio­na­len Wäh­run­gen war Ernest Man­del in den Jah­ren 1964 bis Anfang 1972 in zahl­rei­chen Arti­keln und Reden ein­ge­gan­gen, die in dem Buch Decli­ne of the Dol­lar, A Mar­xist View of the Mone­ta­ry Cri­sis ver­öf­fent­licht wur­den (New York, Monad Press, 1972; erwei­ter­te dt. Ausg.: Der Sturz des Dol­lars, Eine mar­xis­ti­sche Ana­ly­se der Wäh­rungs­kri­se, West­ber­lin, Ver­lag Olle & Wol­ter, 1973).
In Der Spät­ka­pi­ta­lis­mus, Ver­such einer mar­xis­ti­schen Erklä­rung (Frank­furt a. M., Suhr­kamp Ver­lag, 1972) ana­ly­sier­te er die „Per­ma­nen­te Infla­ti­on“ in Kapi­tel XIII (S. 373 ff.); mit die­sem Werk pro­mo­vier­te er am Fach­be­reich Poli­ti­sche Wis­sen­schaft der FU Ber­lin (münd­li­che Prü­fung: 25. August 1972).
Auf der inter­na­tio­na­len Arbei­ter­kon­fe­renz der IV. Inter­na­tio­na­le im Herbst 1974 hielt Ernest Man­del ein Refe­rat über die Ver­tei­di­gung der Kauf­kraft der abhän­gig Beschäf­tig­ten gegen Infla­ti­on und Teue­rung, die in der Zeit­schrift Qua­triè­me Inter­na­tio­na­le abge­druckt wur­de; auf Deutsch: Theo­rie­bei­la­ge zu Avan­ti2, Nr. 98 von Okto­ber 2022.]

 
Aus Theo­rie­bei­la­ge Avan­ti² Rhein-Neckar Dezem­ber 2022
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