Stoppt die impe­ria­lis­ti­sche Aggres­si­on gegen Venezuela!

Erklä­rung des Exe­ku­tiv­bü­ros der Vier­ten Internationale

 

Flagge Venezuelas (Foto: Fourth International / CC BY-NC-SA 4.0.)

Flag­ge Vene­zue­las (Foto: Fourth Inter­na­tio­nal / CC BY-NC-SA 4.0.)

Die Regie­rung von Donald Trump hat einen mili­tä­ri­schen Luft­an­griff gegen ope­ra­ti­ve Zie­le auf vene­zo­la­ni­schem Ter­ri­to­ri­um durch­ge­führt, d. h. Bom­ben­an­grif­fe auf offi­zi­el­le Gebäu­de und Mili­tär­stütz­punk­te im Land. So eine bei­spiel­lo­se Aggres­si­on hat der Kon­ti­nent seit fast drei Jahr­zehn­ten nicht gese­hen. Sie stellt eine fla­gran­te Ver­let­zung der Sou­ve­rä­ni­tät Vene­zue­las und Latein­ame­ri­kas ins­ge­samt dar und miss­ach­tet kom­plett das Völkerrecht.

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags, 3. Janu­ar, erzeug­ten Bom­ben­an­grif­fe und Explo­sio­nen in Cara­cas und in zwei wei­te­ren Bun­des­staa­ten Vene­zue­las eine Nebel­wand, um Prä­si­dent Nicolás Madu­ro fas­sen und ent­füh­ren zu kön­nen, wie Trump selbst auf sei­ner Platt­form „Truth Social“ bekann­te. Das Schick­sal des Prä­si­den­ten ist noch nicht bekannt, auch ist nicht klar, ob und wel­che inter­nen Krei­se an Madu­ros Fest­nah­me mit­ge­wirkt haben könnten.

Die Unge­wiss­heit über die Zukunft des Lan­des macht es drin­gen­der denn je, dass alle pro­gres­si­ven, demo­kra­ti­schen, sozia­lis­ti­schen und revo­lu­tio­nä­ren Kräf­te eine inter­na­tio­na­le Bewe­gung gegen die impe­ria­lis­ti­sche Aggres­si­on und für das Recht des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes auf eine auto­no­me und sou­ve­rä­ne Ent­schei­dung über sein Schick­sal ins Leben rufen. Unab­hän­gig von der Mei­nung oder Hal­tung gegen­über dem Regime des offen­bar abge­setz­ten Prä­si­den­ten ist eine impe­ria­lis­ti­sche Inter­ven­ti­on kei­ne Lösung für das leid­ge­prüf­te Volk Vene­zue­las, die Völ­ker Latein­ame­ri­kas oder ande­re vom Impe­ria­lis­mus unter­drück­te Völ­ker welt­weit. Eine sol­che Inter­ven­ti­on war schon immer und ist auch wei­ter­hin gegen ihre Inter­es­sen gerich­tet. Sie kann nur zu Tod, Unter­drü­ckung und Unge­rech­tig­keit führen.

Die not­wen­di­ge welt­wei­te Kam­pa­gne muss Demons­tra­tio­nen und Kund­ge­bun­gen vor den US-Bot­schaf­ten in allen Län­dern umfas­sen, um die Ein­heit der Völ­ker gegen impe­ria­lis­ti­sche Aggres­sio­nen wie die der­zei­ti­ge zu demonstrieren.

Die IV. Inter­na­tio­na­le soli­da­ri­siert sich mit dem vene­zo­la­ni­schen Volk und der Arbei­ter­klas­se und for­dert den sofor­ti­gen Rück­zug der Streit­kräf­te, die in den letz­ten Mona­ten eine immense US-Mili­tär­prä­senz in der Kari­bik auf­recht­erhal­ten haben. Wir for­dern die Frei­las­sung von Nicolás Madu­ro und sei­ner Frau Cilia Ade­la Flo­res – es ist Sache des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes, zu urtei­len und zu wäh­len, wen es will. Wir for­dern ein Ende der mili­tä­ri­schen Aggres­si­on und die Ach­tung der ter­ri­to­ria­len und poli­ti­schen Sou­ve­rä­ni­tät Vene­zue­las und Lateinamerikas!

3. Janu­ar 2026

 

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