Vor 90 Jahren, genauer am 17. Juli 1936, putschen faschistische Generäle gegen die demokratisch gewählte Regierung Spaniens. Am Morgen des 19. Juli tritt diese zurück. Die Republik beugt sich dem Gewaltstreich der Militärs. Doch die Arbeiterorganisationen sind sich der tödlichen Gefahr bewusst, die ihnen droht. Sie rufen zum Generalstreik auf. In vielen Städten, darunter Barcelona, Madrid und Valencia, wehren sich die arbeitenden Klassen. Sie gehen auf die Straße und stellen sich mit bewundernswertem Mut der militärischen Rebellion entgegen. In der Folge beginnt eine soziale Revolution mit Fabrik- und Landbesetzungen.
Der Militärputsch scheitert zunächst am Widerstand von unten, doch es beginnt ein fast drei Jahre andauernder Bürgerkrieg. Der blutige Terror der Putschisten wird nicht nur von faschistischen Banden wie der Falange unterstützt, sondern auch massiv durch Waffen und Truppen aus dem faschistischen Deutschland und Italien.
Dem gegenüber stehen die Milizen der Arbeiterorganisationen, in denen sich die der Republik treu gebliebenen Truppen auflösen. Schlecht bewaffnet, untrainiert und ohne zentrales Kommando erhalten sie keinerlei Hilfe von den westlichen „Demokratien“, die eine heuchlerische „Nichteinmischung“ vertreten. Für die „Hilfe” der stalinistischen UdSSR zahlt der antifaschistische Widerstand einen extrem hohen Preis.
Anhand eines sehr sehenswerten Films können wir nicht nur in die Kämpfe der damaligen Zeit eintauchen, sondern auch nach möglichen Lehren für unsere heutige Gegenwart fragen.
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