R. S.
Handlanger von Kapitalinteressen wie der „Wirtschaftsweise“ Werding fordern eine „Sozialbremse“. Eine Begrenzung der Sozialabgaben auf 40 % der Bruttolöhne sei erforderlich, so seine faktenfreie „Begründung“, um einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern.
Werding verschweigt, dass in Deutschland die Sozialabgaben von derzeit 39 % der Bruttolöhne nur 27 % der „Arbeitskosten“ ausmachen.
Bezogen auf die Bruttolöhne bewegen sie sich zudem nach Angaben des Bundesfinanzministeriums im Mittelfeld vergleichbarer Länder wie Frankreich (46%), Österreich (43 %), Dänemark (42 %), Schweden (41 %), Niederlande (38 %) und Japan (34 %).
Sozialabgaben schützen vor Armut.
(Quelle: FR, 19.02.2026.)
