kurz & knapp Novem­ber 2026

All­täg­li­cher Wahnsinn

 

Son­der­ver­mö­gen Sozi­al­staat

R. S.

Der Sozi­al­staat war bezahl­bar, ist bezahl­bar und wird bezahl­bar blei­ben. War­um sol­len die Aus­ga­ben plötz­lich nicht mehr bezahl­bar sein?
Defi­zi­te durch ver­si­che­rungs­frem­de Leis­tun­gen in Höhe von 59,8 Mil­li­ar­den € oder ca. 750 € jähr­lich pro Ver­si­cher­ten sind durch die Regie­rungs­po­li­tik ver­ur­sacht. Hier­bei han­delt es sich um staat­li­che Kern­auf­ga­ben, die aus Steu­er­auf­kom­men finan­ziert wer­den müssen.Eine wei­te­re Ursa­che liegt in der unsin­ni­gen Anzahl von 94 gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen. Eine ein­heit­li­che Bür­ger­ver­si­che­rung ist eine gute Alter­na­ti­ve zu Sozi­al­ab­bau und Privatisierung.
(Quel­le: FR, 17.10.2026.)

EU-Haus­halt und Aufrüstung

R. S.

Der geplan­te EU-Haus­halt für die Zeit von 2028-2034 beträgt fast 2 Bil­lio­nen Euro. Das ent­spricht einer Stei­ge­rung um 66 % (bzw. 7,5 % pro Jahr) gegen­über dem Bud­get von 1,2 Bil­lio­nen € für 2021-2027.
Der Euro­päi­sche Rech­nungs­hof warnt vor einer zuneh­men­den Schul­den­last der EU, die sich bis 2027 auf eine Bil­li­on € erhö­hen könn­te. Allein für Zins­zah­lun­gen an die – durch Steu­er­mit­tel in der „Finanz­kri­se“ geret­te­ten – Ban­ken wür­den dem­nach von 2028-2034 bis zu 93 Mil­li­ar­den € anfallen.
Rund 150 Mil­li­ar­den € sind für „ver­tei­di­gungs­be­zo­ge­ne Aus­ga­ben“ (Auf­rüs­tung) vor­ge­se­hen. Das ent­spricht etwa 7,5 % des neu- en Gesamthaushalts.
(Quel­le: FR, 9.10.2026.)

Aus Avan­ti² Rhein-Neckar Novem­ber 2026
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