1. Mai in Heidelberg

8-Stun­den­tag verteidigen!

 

A. N.

In Hei­del­berg demons­trier­ten etwa 1.200 Gewerkschafter:innen und Aktivist:innen am 1. Mai für bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen und gegen die Angrif­fe auf ihre hart erkämpf­ten Arbeits­rech­te. Das waren wesent­lich mehr als in den vori­gen Jahren.

DGB-Demo in Heidelberg, 1. Mai 2026. (Foto: A. N.)

DGB-Demo in Hei­del­berg, 1. Mai 2026. (Foto: A. N.)

Beson­ders im Fokus stand dabei der 8-Stun­den­tag, der ver­tei­digt wer­den muss. Eine Arbeits­zeit­ver­kür­zung bei vol­lem Lohn- und Per­so­nal­aus­gleich wur­de lei­der nur von Ein­zel­nen gefor­dert. Dabei ist sie doch bei der hohen Arbeits­lo­sig­keit, der Über­las­tung der Beschäf­tig­ten in allen Berei­chen und der vie­len kli­ma- und mensch­zer­stö­ren­den Pro­duk­tio­nen nur logisch. Ohne auf eine sol­che kon­kre­te For­de­rung ein­zu­ge­hen, stell­te jedoch ein gro­ßer kämp­fe­ri­scher Teil der Demon- stra­ti­on die kapi­ta­lis­ti­sche Wirt­schaft in Frage.

Aus Avan­ti² Rhein-Neckar Juni 2026
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