Protest am Uniklinikum Mannheim
H. S.
Rund 250 Beschäftigte des Universitätsklinikums Mannheim (UMM) und einige solidarische Unterstützer:innen (ISK, ISO Rhein-Neckar, PDL, Solikomitee …) empörten sich am 10. Juni 2026 über die von „Gesundheitsministerin“ Warken (CDU) geplanten massiven Kürzungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Protest vor dem UMM in Mannheim, 10. Juni 2026. (Foto: H. S.)
Zur Versammlung aufgerufen hatten der UMM-Betriebsrat und die ver.di-Betriebsgruppe der Klinik. Die Aktion fand im Rahmen der bundesweiten Proteste an über fünfzig Krankenhäusern statt.
In verschiedenen Redebeiträgen kritisierten unter anderem Ralf Heller, Betriebsratsvorsitzender des UMM, und sein Stellvertreter Sebastian Höhn die Regierungspläne scharf. Sie warnten vor dramatischen Verschlechterungen im Gesundheitswesen für Patient:innen und Beschäftigte, vor Personalabbau und der Schließung von weiteren Krankenhäusern. Die Kundgebung vor dem Haupttor des Klinikums wollte nicht nur die Ablehnung der Regierungspläne deutlich machen, sondern einen Beitrag zum notwendigen Aufbau einer Gegenwehr gegen die geplanten Kürzungen leisten.
Am 25. Juni 2026 fand deshalb trotz der gesundheitsgefährdenden Extremhitze auf Initiative der ver.di-Betriebsgruppe eine kleine, aber kämpferische „Unkürzbar“-Demo durch das Mannheimer Zentrum statt (vgl. S. 5 dieser Avanti²).
